Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Hotel zum Kramerwirt · www.kramerwirt.de
Stand: Juni 2026

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dem Hotel zum Kramerwirt, Inhaber Karl Fischl, Bgm.-Fleischmann-Str. 1, 94244 Geiersthal (nachfolgend „Hotel“), und seinen Gästen bzw. Bestellern (nachfolgend „Gast“ bzw. „Kunde“).

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese AGB gelten für die Vermietung von Hotelzimmern, Appartements und Suiten zur Beherbergung sowie für alle weiteren in diesem Zusammenhang für den Gast erbrachten Leistungen und Lieferungen des Hotels. Sie gelten ferner für die Bestellung von Waren in unserem Online-Hotelshop, den Erwerb von Gutscheinen, Tischreservierungen sowie sonstige vom Hotel angebotene Leistungen.

(2) Die AGB gelten unabhängig davon, auf welchem Weg der Vertrag zustande kommt – insbesondere bei Buchungen und Bestellungen über die Website, per E-Mail, telefonisch, schriftlich oder vor Ort im Hotel.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Gastes werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, das Hotel stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

(4) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

§ 2 Vertragsschluss (Beherbergung)

(1) Der Beherbergungsvertrag kommt durch die Annahme der Buchung (Anfrage/Bestellung) des Gastes durch das Hotel zustande. Eine über die Website abgegebene Online-Anfrage stellt noch keine verbindliche Buchung dar; der Vertrag kommt erst mit der Buchungs- bzw. Reservierungsbestätigung des Hotels (z. B. per E-Mail) zustande.

(2) Bei telefonischen, schriftlichen oder vor Ort getätigten Buchungen kommt der Vertrag mit der entsprechenden Bestätigung durch das Hotel zustande. Diese kann auch mündlich erfolgen.

(3) Vertragspartner sind das Hotel und der Gast. Hat ein Dritter für den Gast gebucht, haftet er dem Hotel gegenüber gemeinsam mit dem Gast als Gesamtschuldner für alle Verpflichtungen aus dem Vertrag, sofern dem Hotel eine entsprechende Erklärung des Dritten vorliegt.

§ 3 Leistungen, Preise, Kurtaxe

(1) Das Hotel ist verpflichtet, die vom Gast gebuchten Zimmer/Leistungen bereitzuhalten und die vereinbarten Leistungen zu erbringen. Der Gast ist verpflichtet, die hierfür vereinbarten bzw. gültigen Preise des Hotels zu zahlen.

(2) Die ausgewiesenen Preise sind Endpreise und verstehen sich pro Person und Nacht inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer und der vereinbarten Verpflegungsleistungen, soweit nicht anders angegeben.

(3) Ortsbezogene Abgaben, die der Gast nach geltendem Recht selbst schuldet – insbesondere die Kurtaxe (derzeit 1,20 € pro Person und Tag) –, sind in den Zimmerpreisen nicht enthalten und werden gesondert berechnet.

(4) Die Nutzung des WLAN ist kostenfrei; die Nutzung des Zimmertelefons ist gebührenpflichtig. Die Belegung eines Doppelzimmers zur Einzelnutzung ist auf Anfrage möglich und mit einem Aufschlag verbunden (derzeit 25,00 € pro Nacht/Person von Sonntag bis Freitag bzw. 50,00 € pro Nacht/Person an Freitag bis Sonntag, Feiertagen und in der Saison).

(5) Maßgeblich sind im Übrigen die zum Zeitpunkt der Buchung gültige Preisliste und das gebuchte Leistungspaket des Hotels.

§ 4 Zahlung, Anzahlung, Fälligkeit

(1) Das Hotel kann bei Vertragsschluss oder danach unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften eine angemessene Anzahlung oder Sicherheitsleistung verlangen. Die Höhe der Anzahlung und die Zahlungstermine werden im Vertrag bzw. in der Bestätigung vereinbart.

(2) Der Endbetrag ist, soweit nicht anders vereinbart, spätestens bei Abreise zur Zahlung fällig. Das Hotel ist berechtigt, aufgelaufene Forderungen jederzeit fällig zu stellen und unverzügliche Zahlung zu verlangen.

(3) Akzeptierte Zahlungsarten sind Barzahlung, EC-Karte sowie Kreditkarte (MasterCard, VISA). Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt, die jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinsen zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.

§ 5 An- und Abreise (Check-in / Check-out)

(1) Gebuchte Zimmer und Ferienappartements stehen dem Gast am Anreisetag spätestens ab 15.30 Uhr zur Verfügung. Bei einer Anreise vor 15.00 Uhr kann ein sofortiger Zimmerbezug nicht garantiert werden.

(2) Am Abreisetag sind die Zimmer bzw. Ferienappartements bis 11.00 Uhr geräumt zur Verfügung zu stellen. Die Wellnesslandschaft kann am Abreisetag ebenfalls bis 11.00 Uhr genutzt werden. Bei verspäteter Räumung kann das Hotel eine angemessene Entschädigung berechnen.

(3) Ein Verlängerungstag für den Wellnessaufenthalt nach dem Zimmer-Check-out (11.00 Uhr) ist gegen gesondertes Entgelt (derzeit 34,00 € pro Person, inkl. Nachmittagsbuffet und Nutzung des Wellnessbereichs) möglich.

§ 6 Rücktritt des Gastes (Stornierung)

(1) Zimmer-Stornierungen sind nur in Textform (z. B. per E-Mail oder Brief) gültig.

(2) Eine kostenfreie Stornierung ist bis vier Wochen vor dem Anreisetermin möglich.

(3) Erfolgt die Stornierung innerhalb von vier Wochen vor dem Anreisetermin, berechnet das Hotel eine Ausfallentschädigung in Höhe von 80 % des Pensionspreises. Dasselbe gilt bei verspäteter Anreise oder vorzeitiger Abreise (80 % des bestätigten Preises). Bei Nichterscheinen (No-Show) werden 100 % des bestätigten Preises berechnet.

(4) Das Hotel muss sich den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die es aus einer anderweitigen Vermietung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt (§ 537 BGB). Dem Gast steht der Nachweis frei, dass dem Hotel kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(5) Für nicht in Anspruch genommene Einzelleistungen innerhalb von Pauschalen gewährt das Hotel keine Rückvergütung.

(6) Das Hotel empfiehlt den Abschluss eines Reiserücktrittskostenschutzes. Hierfür wird der hauseigene Stornoschutz „Regenbogen-Schutz“ angeboten (derzeit 5,00 € pro gebuchter Nacht und Person im Hotelzimmer bzw. 10,00 € pro gebuchter Nacht und Person in den Suiten/Luxus-Appartements). Der Stornoschutz ist personenbezogen, nicht auf andere mitreisende Personen übertragbar und für jede Person gesondert abzuschließen; die jeweils gültigen Schutzbedingungen sind maßgeblich.

§ 7 Rücktritt durch das Hotel

(1) Ist ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Gastes innerhalb einer bestimmten Frist vereinbart, ist auch das Hotel in diesem Zeitraum berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn Anfragen anderer Gäste nach den gebuchten Zimmern vorliegen und der Gast auf Rückfrage des Hotels nicht auf sein Rücktrittsrecht verzichtet.

(2) Das Hotel ist ferner berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund außerordentlich vom Vertrag zurückzutreten, insbesondere wenn höhere Gewalt oder andere vom Hotel nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrags unmöglich machen, Zimmer unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen gebucht wurden, das Hotel begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Inanspruchnahme der Leistung den ordentlichen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Hotels gefährden kann, oder eine vereinbarte Anzahlung trotz Nachfristsetzung nicht geleistet wird.

(3) Bei berechtigtem Rücktritt des Hotels entsteht kein Anspruch des Gastes auf Schadensersatz.

§ 8 Kein Widerrufsrecht bei Beherbergungs- und termingebundenen Leistungen

Bei Verträgen über die Beherbergung sowie über sonstige Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitraum erbracht werden (z. B. Hotelzimmer, Pauschalen, Tischreservierung, terminierte Wellnessanwendungen), besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein gesetzliches Widerrufsrecht. Für solche Buchungen gelten ausschließlich die Rücktritts- und Stornobedingungen nach §§ 6 und 7.

§ 9 Gutscheine

(1) Das Hotel bietet Gutscheine an, die u. a. über den externen Gutscheinshop (gurado) erworben werden können. Es wird zwischen Wertgutscheinen (über einen bestimmten Geldbetrag) und Leistungsgutscheinen (über eine bestimmte, terminierte Leistung) unterschieden.

(2) Gutscheine sind grundsätzlich drei Jahre gültig; die Frist beginnt mit dem Ende des Jahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde (§§ 195, 199 BGB). Eine Barablöse des Gutscheinwerts oder eines Restbetrags ist ausgeschlossen.

(3) Für die Verrechnung von Gutscheinen ist die aktuelle Preisliste am Ausstellungsdatum maßgeblich; es besteht eine Preisbindung bis jeweils zum 01.01. des Folgejahres. Hotelgutscheine und Wellnessgutscheine (Wellnessabteilung Andrea Fischl) können nicht gegenseitig verrechnet werden.

(4) Gutscheine, die im Rahmen eines Gewinnspiels oder in sonstiger Weise kostenlos ausgegeben wurden, beziehen sich auf ein konkretes Angebot und sind vom Umtausch und von einer Barablöse ausgeschlossen. Eine Umbuchung auf ein anderes Angebot ist grundsätzlich möglich, jedoch ohne Gutschrift eines Differenzbetrags.

(5) Für den Erwerb von Wertgutscheinen im Fernabsatz besteht ein Widerrufsrecht für Verbraucher nach Maßgabe von § 11. Bei Leistungsgutscheinen für termingebundene Beherbergungs- oder Freizeitleistungen kann das Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB ausgeschlossen sein.

§ 10 Online-Hotelshop (Warenverkauf)

(1) Die Darstellung der Waren im Online-Hotelshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung dar. Mit Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der im Warenkorb enthaltenen Waren ab.

(2) Der Vertrag kommt durch eine ausdrückliche Annahmeerklärung des Hotels (z. B. Bestellbestätigung) oder durch Auslieferung der Ware zustande. Eine automatische Eingangsbestätigung der Bestellung stellt noch keine Vertragsannahme dar, soweit dies dort nicht ausdrücklich erklärt wird.

(3) Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Hotels. Lieferung und etwaige Versandkosten richten sich nach den Angaben im Bestellvorgang.

§ 11 Widerrufsrecht für Verbraucher (Warenshop und Wertgutscheine)

Verbrauchern steht beim Kauf von Waren im Online-Hotelshop und beim Erwerb von Wertgutscheinen im Fernabsatz ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Hierüber belehren wir nach den gesetzlichen Vorgaben wie folgt:

Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat; bei Wertgutscheinen ab dem Tag des Vertragsschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Hotel zum Kramerwirt, Inhaber Karl Fischl, Bgm.-Fleischmann-Str. 1, 94244 Geiersthal, Telefon: +49 (0) 9923 2181, E-Mail: info@kramerwirt.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht besteht nicht bzw. erlischt vorzeitig bei den in § 312g Abs. 2 BGB genannten Verträgen, insbesondere bei Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind, sowie bei Verträgen über Beherbergung und termingebundene Freizeitleistungen (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An: Hotel zum Kramerwirt, Inhaber Karl Fischl, Bgm.-Fleischmann-Str. 1, 94244 Geiersthal, E-Mail: info@kramerwirt.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):

– Bestellt am (*) / erhalten am (*): ____________________

– Name des/der Verbraucher(s): ____________________

– Anschrift des/der Verbraucher(s): ____________________

– Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ____________________

– Datum: ____________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§ 12 Tischreservierung und Gastronomie

(1) Tischreservierungen werden mit der Bestätigung durch das Hotel verbindlich. Das Hotel hält den reservierten Tisch für eine angemessene Zeit (in der Regel 15 Minuten ab der vereinbarten Uhrzeit) bereit.

(2) Bei Nichtinanspruchnahme reservierter gastronomischer Leistungen (insbesondere bei verbindlich bestellten Menüs oder Veranstaltungen) ohne rechtzeitige Absage behält sich das Hotel die Berechnung einer angemessenen Ausfallentschädigung vor. Dem Gast bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.

§ 13 Haustiere

(1) Das Mitbringen von Hunden ist nur nach vorheriger Anmeldung und gegen ein gesondertes Entgelt von derzeit 20,00 € pro Tag (ohne Futter) gestattet. Je Zimmer bzw. Ferienappartement ist ein Hund möglich. Hunde sind nur in bestimmten Einheiten zugelassen (Ferienappartements A, B, C, D sowie Zimmer der Typen 5, 7 und 10).

(2) Aus Rücksicht auf andere Gäste ist Hunden der Zutritt zum Restaurant, zur Wellnesslandschaft und zur Liegewiese nicht gestattet; ausgenommen ist die Gaststube. Der Gast haftet für durch das Tier verursachte Schäden nach den gesetzlichen Bestimmungen.

§ 14 Haftung des Hotels

(1) Das Hotel haftet für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung des Hotels, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, nach den gesetzlichen Vorschriften.

(2) Für sonstige Schäden, die auf einer einfach fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) beruhen, haftet das Hotel begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Gast regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(3) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit das Hotel einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie übernommen hat, sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz. Die Haftung des Hotels für eingebrachte Sachen richtet sich nach den §§ 701 ff. BGB.

§ 15 Pflichten des Gastes, Hausordnung

(1) Der Gast ist verpflichtet, die überlassenen Räume und Einrichtungen pfleglich zu behandeln und die jeweils geltende Hausordnung des Hotels zu beachten. Für vom Gast oder seinen Begleitpersonen schuldhaft verursachte Schäden haftet der Gast nach den gesetzlichen Bestimmungen.

(2) Sämtliche Hotelzimmer und Ferienappartements sind Nichtrauchereinrichtungen; das Rauchen ist ausschließlich auf dem Balkon gestattet. Bei Zuwiderhandlung kann das Hotel die Kosten einer Sonderreinigung berechnen.

(3) Das Hotel kann verlangen, dass schuldhaft verursachte Schäden ersetzt werden. Dem Gast bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

§ 16 Fundsachen

Zurückgelassene Gegenstände des Gastes werden nur auf Anfrage, Risiko und Kosten des Gastes nachgesendet. Das Hotel verwahrt die Gegenstände für die gesetzliche Frist und kann sie danach an das örtliche Fundbüro übergeben.

§ 17 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird.

(2) Ist der Gast Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Hotels. Gesetzlich zwingende Gerichtsstände bleiben unberührt.

(3) Verbraucherstreitbeilegung: Das Hotel ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

 



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